Chemnitzer Linux Tage 2005

Am 5. und 6. März 2005

  • Mehrere Vortragsschienen
  • Diverse Workshops über mehrere Stunden (Anmeldung!)
  • Projektstände
  • Praxis Dr. Tux
  • Gute Pizzen
  • Viel Spaß

Anders als zuerst geplant, wird Sven keine Sammelanmeldung für die alljährliche Übernachtung in der Turnhalle vornehmen!

Bitte hier anmelden: http://chemnitzer.linux-tage.de/2005/info/uebernachtung.html

Zu der/den Übernachtungen gehören auch noch jeweils Frühstück am Samstag und Sonntag morgen, welches zumindest die letzten Jahre recht ordentlich ausfiel und man sich so nicht über den Preis beschweren konnte.

Wer fährt mit

Planung, wer selbst fährt und wer wo mit fährt, bitte unter Orga:2005:Chemnitz2005 eintragen. Danke!

BLOG

Welcome Chemnitz!

(Sven)

Wie die letzten 3 Jahre sind wir auch dieses Jahr nach Chemnitz gefahren, insgesamt mit 11 Leuten. Guter Schnitt. Leider gibt's in der Turnhalle („Indoor Camping“ - ca. 20 Minuten Fußweg zur TU, Zumutung! ;-) kein WLAN… naja, nicht ganz richtig, es gibt WLAN, allerdings mit der komischen ESSID „TU Karl-Marx-Stadt“. Da hat sich wohl einer einen Scherz erlaubt… ;-P

Bei der Abholung der netten grünen Bändchen (Indoor Camper) haben wir auch noch Sven Guckes getroffen, der sich gleichmal lautstark bei Nobse bedankt hat, dass er immer wieder zeitnah und mit viel Engagement neue Debian-Packages von mutt-ng baut.

Ansonsten haben die ersten schon wieder um 23:00 Uhr geschwächelt und haben uns gebeten, mit dem Basketballspielen aufzuhören. Reminder an mich selbst: LUSC-Sport-Wochenende einführen!

PS: KeinOstdeutsch.avi macht richtig Spass, wenn man im Osten ist :-P

Vormittag

Frühstück

(Sven)

Wie halt jedes Jahr. Im Preis von 5 Euro pro Nacht ist auch das Frühtstück enthalten. Brötchen, Butter, Marmelade, Nutella, Wurst, Käse, Joghurt, Eier, Kaffee, Tee, usw. - was will man mehr. Nur die Becher für den Kaffee sind mal wieder zu klein ;-) Ich muss mir das mit der Linux-Tag-Tasse doch nochmal überlegen - dann ist der Kaffee billiger und auch noch mehr drin…

Einführung DocBook und XML

(Sven)

*grml* Das WLAN geht nicht… nein, stimmt nicht: Der DHCP-Server gibt keine IPs her, die WLAN-Verbindung steht sauber mit 54MBit, da könnte man nichtmal meckern! Hier mit ein offizielles Lob an die Netzwerker vom Linux-Tag! Teil 1 tut ja prima ;-)

Zum Vortrag: Ich habe ja durchaus immer wieder mit DocBook gearbeitet, allerdings mich nie wirklich um die Hintergründe gekümmert. Deshalb ist das auch schon ein ganz guter Ansatz für den frühen morgen, gibt's gleich ein paar nette neue Informationen.

Gecryptete Filesysteme

(Sven)

Zuerst gibt's eine nette Einführung in die wichtigsten Grundlagen bzgl. der Kryptographie; die Folien sollte man sich wirklich mal zu Gemüte führen.

Dann geht's weiter an die verschiedenen Varianten, wie man das ganze realisieren kann, z.B. LUFS, encfs für einzelne Verzeichnisse. Man, man, da bräuchte man wirklich mal wieder mindestens ein ganzes Wochenende, um das alles auszuprobieren. Aber nett, sehr nett ;-)

Aber man will ja nicht nur immer einzelne Verzeichnisse verschlüsseln, sondern auch ganze Partitionen, z.B. die Swap-Partition mit einem immer wieder zufälligen Schlüssel. Eigentlich ist die Idee voll krass, schließlich braucht man ja nach dem Booten das „alte“ Swap nicht mehr. Irgendwie gefällt mir dabei das Projekt „LUKS“, dabei wird am Anfang der Partition alle wichtige Information abgelegt, die zum *entschlüsseln* gebraucht wird. Man kann also „vergessen“, wie lang der Schlüssel ist, bzw. welches Verfahren man verwendet.

Zum Abschluss gibt's noch einen kleinen Überblick über die möglichen Angriffe auf die CryptoFS, auch sehr interessant!

PS: Komisch, es gibt schon wieder einen Access-Point „TU Karl-Marx-Stadt“… *eg*

SNORT - Quo Vadis

(Sven)

Jo, ging scheinbar ein bisschen nach hinten los… der Vortrag klingt zwar ganz gut, aber irgendwie hatte ich mir nach dem Titel doch etwas anderes erwartet. Na egal, so bekomm man nochmal mit, wie man anderen SNORT erklären kann.

WLAN-Probleme

(tobias)

Ich sitze hier gerade mit Ralf und Martin an einem Tisch. Ich habe WLAN - sie nicht. Gemein ist es deshalb, weil ich mich erst waehrend meines 'Einführungskurses in die Shell' mit der Firewall auseinandergesetzt habe. Ohne Spocki haette ich das Connenction-Problem sonst noch nicht geloest gehabt. Naja, jetzt sitze ich hier und bei mir gehts und bei den anderen beiden nicht. Wetten werden angenommen, wer es zuerst schafft (Martin liegt in seinen Bemuehungen vorne, Ralf arbeitet aber im Stillen und koennte daher das Feld von hinten aufrollen. Warten wir ab und sehen, was daraus wird….

Nachmittag

(Sven)

Zum Mittag gab's heute Nudeln mit einer Käse-Soße. Nungut, die Portition war nicht riesig, aber für 3€ durchaus OK. Ein bisschen Pause haben sich wohl so ziemlich alle gegöhnt, auf jeden Fall saßen wir in großer Gruppe zusammen und haben uns u.a. mit der WupLUG über das LUG-Camp 2005 unterhalten.

HA mit Linux-Bordmitteln

(Sven)

Olli erzählt uns gerade, wie man mit Linux-Bordmitteln hochverfügbare Serverdienste zusammenbaut. Dazu nehmen wir zwei Server mit je ein bisschen Linux mit Ethernet-Bonding, je einen NFSd, Distributed Block Device (DRDB) und Heartbeat. Obwohl ich den Inhalt der Folien durchaus schon kenne bzw. von Olli diverse Teile schon gehört habe, ist es doch ganz interessant, die ganzen Fakten mal im Zusammenhang zu hören.

Oh, damit ich es nicht vergesse! Ein bisschen User-Mode-Linux ist ja auch noch mit dabei!

PGP-Key-Signing-Session

(Sven)

*WOW* Ich bin begeistert… auf der Liste waren IIRC 91 Leute. Gottseidank wurde vorher daran gedacht, dass die Liste ja per MD5- und SHA1-Hash verifiziert werden kann, sprich: es stehen nicht 91 Leute da und erzählen wie wild gewordene Anrufbeantworter irgendwelche komischen Hex-Zahlen (aka Fingerprint). Und um mein Glück perfekt zu machen gab's auch noch einen Beamer, sodass die Ausweise nur aufgelegt werden musste. 45 Minuten und gut, Brutto-Quote also 30 Sekunden pro Person. So macht's Spaß ;-)

Jetzt steht also für heute noch

Pizzaria Donna Antonia

auf dem Programm. Tobi wird die Bedienung bestimmt fragen, wie alt sie ist. Warum auch nicht… Mehr dazu morgen. Gute Nacht!

Vormittag

(Sven)

Weia, weia… der Abend war dann doch schon um ca. 05:00 Uhr morgens zu Ende, dementsprechend viel Schlaf hat man so abbekommen. Das Frühstück gab's „leider“ nur von 09:00 bis 10:00 Uhr, sodass man zum Aufstehen gezwungen war (das Frühstück wollte sich keiner entgehen lassen). Eigentlich wollte ich mir die L4-Anwendungsentwicklung antun, aber ich habe mal kurzfristig beschlossen, dies sein zu lassen.

Samba HA

(Sven)

Der Titel des Vortrags war genaugenommen „Samba als Active/Active-HA Dienst mit Shared Storage“. Klingt ziemlich interessant, war es aber leider nicht. Der erste Vortrag für mich, den ich mir hätte sparen können. Im wesentlichen war es eine Werbeveranstaltung für die Firma, die RHEL mit GFS verkauft. Ganz großes Kino :-(

PHP-basierte Würmer und andere Garstigkeiten und was man dagegen tun kann (Engl.)

(normanzi)

Zum Thema PHP-basierte Würmer wurde erwähnt, dass es wohl im Dezember 2004 mal einen Wurm gab der wegen eines Sicherheitsloches bei Google existieren konnte. Dieses wurde geschlossen und der Wurm ist jetzt tot. Spannend.

Der Rest des Vortrags wurde zu einer kleinen Hacking-Vorführung um zu Zeigen wie einfach es ist in einen eigens dafür vorbereiteten Server (localhost) einzubrechen. Mangels Vorbereitung war das dann aber nicht ganz so einfach und der Dozent musste erst noch (vor anwesendem Publikum natürlich) ein paar Skripte mit Sicherheitslöchern ausstatten.
Was man, wie in der Thema des Vortrages angekündigt „dagegen tun kann“, kam nicht klar heraus. Aber vielleicht hätte es ja gereicht die Löcher nicht einzubauen ;-)

Nachmittag

ION

(Sven)

Dieser Vortrag war der mittlere von drei echten Window-Manager-Vorträgen. KDE zählt da einfach nicht ;-) Tja, was soll ich sagen? Anguggen wollte ich mir die ganzen tastaturgesteuerten WMs eh' mal, dafür war das hier der richtige Einstieg. Wenn auch recht kurz (nur 30 Minuten) hat es mir gereicht, eine kleine Hilfe beim Einstieg zu bekommen.

WMI

(Sven)

„Window Manager Improved“ heißt der neue Stern am Himmel; wenn man denn auch dem Artikel im Linux-User Glauben schenken mag. Leider bin ich nicht mehr dieser Ansicht, da der Programmierer selbst viele Design-Fragen in den Vordergrund gestellt hat und so IMHO WMI nur noch für eingefleischte „Fans“ benutzbar ist.